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BIOGRAFIE

Meine musikalische Reise:


Schon in frühen Jahren setzte ich mich zu Hause ans Klavier und bekam Klavierunterricht. Meistens machten mir die eigenen Improvisationen und das Geklimper mehr Spaß, als die vorgesetzten Stücke von Bach oder Chopin zu spielen. Mit 10 Jahren nahm ich noch zustätzlich Schlagzeugunterricht und trommelte tagtäglich zu meinem Vergnügen im Hause meiner Eltern herum.
Mit dem Erwerb zur Hochschulreife bewarb ich mich auf einem Musikgymnasium in Montabaur, bei dem ich die Aufnahmeprüfung bestand und für Fagott als Hauptinstrument genommen wurde.
Aus Zeitmangel widmete ich mich dann dem neuen Instrument und nebenher dem Klavier.

 

In Folge von Leistungsdruck und ständiger Anspannung verlor ich schnell den Spaß am Klavierspielen und letztendlich auch am Fagott, weswegen ich die Schule zur 10. Klasse verließ und auf ein normales Gymnasium wechselte.
Für einige Jahre machte ich keine Musik mehr, bis ich mich mit einigen elektronischen Geräten und Musikprogrammen auseinandersetzte.
Mit meinem Auszug aus meinem alten zu Hause nach Köln, konnte ich so einiges zurücklassen – unter anderem auch die ganzen Erlebnisse von der Musikschule und der ganze Druck, der für mich immer mit Musik verbunden war.

In Köln entdeckte ich das gemeinsame Singen in einer Gruppe, die ich wöchentlich besuchte. Ich ging regelmäßig auf Konzerte und setzte mich tatsächlich nach einer fünfjährigen Pause wieder ans Klavier, welches ich von meiner Oma ausgeliehen hatte.
Wunderschöne Melodien flossen durch meine Hände in das Instrument und ich erlebte mich selbst und das Instrument ganz neu. Ich komponierte ein Stück nach dem anderen und hatte nach langer Suche endlich etwas gefunden, mit dem ich meine Gefühlswelt und alles Erlebte transformieren konnte.

Im Dezember 2016 entdeckte ich die Handpan. Auf einem Konzert spiele ein Musiker entspannte Melodien während Gitarre und Gesang das Ganze begleiteten. Meine Augen leuchteten und ich war fasziniert von diesem metallischen Ufogebilde.
Nach langer Suche entschloss ich mich in die Niederlanden zu fahren und meine erste Handpan zu kaufen.

 

Seit diesem Tage hat sich mein Leben verändert. Ich fing an Straßenmusik zu machen und das Erlernte zu präsentieren. Ich spielte 2018 zum ersten Mal auf Festivals und gab Konzerte, wurde gebucht für Veranstaltungen und konnte meinen Lebensunterhalt nur mit Musik verdienen.

Bis zum heutigen Tage stehe ich jeden Morgen in Dankbarkeit auf, dass mir dieses Geschenk zu Teil wurde.

 

Der Name „L’Oiseau“ entstand 2017 , nachdem ich einige Träume von Vögeln und der mit ihnen verbundenen Freiheit hatte. Das französische Wort wählte ich, weil ich jedes Jahr in Frankreich reisen bin und die Erlebnisse mittlerweile auch in dem Namen einfließen lasse. Außerdem klingt L’Oiseau wie eine kleine Welle, wenn man es auspricht. Die Welle ist aber nach oben offen, was viel Spielraum für Kreativität und liebevolle Melodien lässt.